Bevor es mit dem eigentlichen Projekt losgehen konnte, musste der komplette Gartenbereich radikal von Sträuchern, Astwerk und lichtschluckenden Baumbeständen befreit werden. Mit professionellem Gerät konnten die Fundamente der Schaukelanlage freigelegt und bearbeitet werden, sodass dem Abbau des riesigen Spielgerätes nichts mehr im Weg stand, auch wenn sich diese Aufgabe als sehr arbeitsintensiv und schweißtreibend herausstellte.
So war die Bewältigung einer Herausforderung stets der Startschuss für eine bevorstehende Aufgabe, die mit viel Muskelkraft bewältigt werden konnte: das Abtragen, Ausheben und Entsorgen zahlreicher Tonnen Sand und Erde.
Durch den schmalen steilen Aufgang zum Gartengelände wurde das Vorhaben unter erschwerte Bedingungen gesetzt, da hier als Hilfsmittel ausschließlich Schippen, Schubkarren und Eimer zum Einsatz kommen konnten.
Tatkräftig packten hierbei auch die Kleinsten mit an, um „ihren Garten“ zu verschönern. So wurden mehrere Container beladen, die dann schnellstmöglich abgeholt werden mussten, da in der nächsten Phase bereits neue Lieferungen Mutterboden auf alle Beteiligten warteten.
Während die Kinder von den Erzieherinnen gut versorgt wurden, hieß es nun wieder: „Ran an die Schaufeln!“.
So konnten mithilfe eines Förderbands mehrere Tonnen Mutterboden in vergleichsweise kurzer Zeit auf das Gartengelände transportiert werden, um die nun entstandene Grube wieder zu füllen. Auf diesem Weg wurde dann noch eine georderte Ladung Hackschnitzel an ihren neuen Bestimmungsort befördert. All dies war notwendig, da sich Anfang Oktober die letzte Gelegenheit bot, die Grassaat zu setzen, damit im kommenden Frühjahr saftiges Grün auf der neuen Spielfläche wächst.
Am Ende der letzten Arbeitsphase des Oktobers konnten folgende Arbeiten abgeschlossen werden:

– „Licht für den Garten“ – Rückschnitt der Gartenwuchses
– Abbau der Schaukelanlage
– Aushub der alten Sandgrube
– Entsorgung des alten Sands
– Anlegen einer neuen Sandkastenfläche an veränderter Stelle
– Aushub der Fallschutzgrube für das Reck
– Anlegen neuer Wegebereiche
– Befüllen der Grube mit Mutterboden und Verdichten der Erdmassen
– Setzen der Rasenkante um die neue Spielfläche
– Aussaat der Grassamen

Der bisherige Arbeitseinsatz konnte durch die motivierte und zuverlässige Mitarbeit aller Eltern gemeistert werden. Sicherlich war dafür auch das stets reichhaltige und leckere Catering während der Arbeitseinsätze verantwortlich.
In den kommenden Monaten stehen weitere unausweichliche Arbeitseinsätze bevor, die hoffentlich nochmals auf große Ressonanz aller stoßen werden.

Wir können stolz sein auf das bisher Erreichte, denn „es wird nicht nur besser, sonder wirklich schön!“

Damit wir auch weiterhin unser Ziel in die Tat umsetzen können, sind wir auch finanzielle Unterstützung angewiesen und für jede Form der Hilfe dankbar.

Weitere Informationen für konkretes Spendemöglichkeiten unter:
http://www.kinderland-giessen.de/spenden/

 


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